Kleine Sprachkunde

Eigentlich hatten wir uns schon damit abgefunden, dass wir eher unter dem Pseudonym “Chor mit dem französischen Namen” bekannt sind als unter “Chant du chour changeant“. Doch jetzt scheint die Lage zu eskalieren. Nachdem beim letzten Konzert der Conférencier fünf Anläufe benötigte, um es dann doch falsch auszusprechen, beschäftigte sich heute sogar die Rheinische Post mit der schweren Verständlichkeit unseres Namens.

Daher hier mal eine kleine Sprachkunde:

Bedeutung: Chant du choeur changeant heißt übersetzt laut Google: Gesang des veränderlichen Chores. Veränderlich kann auch mit sprunghaft, wechselhaft ersetzt werden. Da sich das alles in Deutsch nicht so toll anhört, haben wir die französische Variante bevorzugt.
Aussprache: Kenner lassen das “changeant” weg. Das erleichtert die Sache, weil es das schwierigste Wort ist. Übrig bleibt dann nur noch “Chant du choeur”, was man am besten schnell und leicht nasal nuschelt als “schonndükör”. Und das ist doch wirklich nicht schwierig.

Hier noch der Artikel:

In Dies & Das geschrieben von Management am 10.08.2007

Casting zum Grand Prix der Chöre 2007

Ein neuer Trend zeichnet sich in der singenden Szene ab: Das Casting! So schrieb im Dezember 2006 das ZDF ein Angebot zu einer Sendung “Grand Prix der Chöre” aus, worauf wir uns dann auch beworben haben. Eifrig wurde nach Bild- und Tonmaterial aus unseren bisherigen Auftritten gesucht und gemeinsam überlegt, was wir als Bewerbung weitergeben konnten.

Wie wir aus der Redaktion des ZDF erfahren konnten hatten sich aus Nordrhein-Westfalen bis zum Anmeldeschluss über 400 Chöre gemeldet, so dass wir uns eigentlich keine weiteren Chancen ausrechneten. Aus diesen 400 Chören wurden nämlich nur 12 Chöre zum Casting bei der Firma ENDEMOL Deutschland in Köln zugelassen.

Lange Zeit hörten wir dann nichts mehr, bis irgendwann ein Brief von der Firma Endemol kam, dass wir am 03.03.2007 zum Casting nach Köln eingeladen wurden. Für uns die Schlussfolgerung: Wir sind von 400 Chören unter die letzten 12 gekommen. Man mag sich vorstellen, dass die Freude darüber natürlich groß war.

Casting

Nun begannen die Vorbereitungen: Ein Präsentations-Workshop mit Rebecca Rashid – intensivste musikalische Vorbereitung durch unseren Vocal-Coach Hermannjosef Roosen – Beratungen mit Fachleuten darüber, wie unsere Kleidung aussehen soll usw. usw..

Warten auf unseren Auftritt im Studio.Das Warten nimmt keine Ende.Die Nervosität steigt und wird mit einem Schwätzchen kompensiert

Das Warten auf den Auftritt in der Kantine von Endemol
Unser Auftritt im Studio

Dann der Auftritt im Studio

Ergebnisbekanntgabe

Hier dann die Ergebnisbekanntgabe:
Wir wurden DRITTER. Sicher hätten wir gerne die Farben Nordrhein-Westfalens in der Sendung “Grand Prix der Chöre 2007″ vertreten, aber wir sind stolz auf das Erreichte!

In Dies & Das, In Concert geschrieben von Management am 19.04.2007